Der Preis des Populismus
Diese Woche habe ich eine Studie über die wirtschaftlichen Auswirkungen vom Brexit gelesen und die Schätzungen sind dramatischer, als ich gedacht hätte.
Fünf Autoren der Stanford University – einer der renommiertesten Universitäten der Welt – haben „Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexits“ untersucht. Mir war keine Studie über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit bekannt, aber seitdem habe ich den Eindruck, dass es im Vereinigten Königreich nicht so gut läuft.
Nun, die Autoren schätzen, dass der Brexit
– das britische BIP um 6 % bis 8 % gesenkt hatte.
– Beschäftigung um 3 % bis 4 % und
– Produktivität von 3 % bis 4 % zusätzlich zu anderen negativen Auswirkungen.
Nein, ich habe nicht die gesamte Studie gelesen, aber ich bin bei Abbildung 9 zum „Geschätzten Einfluss des Brexit“ hängen geblieben. Warum? Sie sind so wunderschön klar, der Trend so offensichtlich.
Aber ich habe noch einen kleinen Kommentar. Wie du wahrscheinlich weißt, sind wir von graphomate große Fans von „small multiples“ oder auch trellis charts. Eine Grundregel bei der Verwendung ist, dass sie gleich skaliert werden sollten. Warum wurde das hier nicht gemacht? Es ist eine kleine Anpassung, hilft aber, die Trends zu vergleichen.
Bin ich wieder zu sehr in meinem IBCS und graphomate Denken gefangen, oder siehst du auch den Vorteil?
Und ja, ich würde in diesem Fall Balken statt Linien bevorzugen oder sogar ein Indexdiagramm.
Bitte fragt mich nicht, wie ich es geschafft habe, die Skala im zweiten Diagramm ohne die Daten anzupassen. Es ist nicht umsonst, dass ich hier in der Firma als der „Farbgott“ bekannt bin… 😊
Gott sei Dank ist Freitag!
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
Lars
PS: Übrigens – Edward Tufte hat in Stanford 😉 studiert

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